Reinhold di Cesare
selbstbestimmt-leben-Lounge

Habe den Mut, anders zu sein, sei einfach nur du selbst.

  • image06

    Bestseller

    Klaras lange Reise

  • image01

    Cecilias zerrissene Bande

    Liebe, Eifersucht, Leidenschaft

  • image02

    Terralumina

    Auf der Suche nach Liebe

  • image03

    Der verlorene Schatten

    Spannung, Erotik, Tiefsinn

  • image04

    Clara's long journey

    Bestseller in Englisch

  • image05

    Was bleibt ist Sus Liebe

    Eine authentische Geschichte

  • image07

    Im Zwielicht des Feuers

    Abenteuer, Rätsel, Tiefsinn

DI CESARE

deutsch-italienisch stämmiger Schriftsteller, Ghostwriter und Personal Coach  

 
Di Cesare wurde am 30. Oktober 1968 unter dem bürgerlichen Namen Reinhold Hamblock in Wuppertal geboren. Nach einer über Jahrzehnte dauernden Odyssee, währenddessen trug er verschiedene Familiennamen - vom Geburtsnamen nach Göckler durch Namensübertragung während seiner frühen Kindheit, mit dem Namen machte er auch sein Abitur, dann legte er erstmals durch eine Eheschließung den Namen ab und ersetzte ihn durch den Familiennamen der Frau Miebach, den er nach dem Scheitern der Ehe durch eine zweite Eheschließung durch Kusche ersetzte; sein heutiger, alter Künstlername - wurde sein in Italien anerkannter Familienname durch eine öffentlich-rechtliche Namensänderung auch in Deutschland anerkannt. Ein bewegtes Leben - er wanderte durch tiefe Täler, geriet auf die schiefe Bahn, hat unter Brücken geschlafen, ist von daheim ausgebüchst, erfuhr dramatische Todessehnsüchte und war bereits ein Mal für Tod erklärt - mit all diesen Erfahrungen brachten den Autor genau zu dem Punkt, an dem er nun steht und heute fühlt er tiefe Dankbarkeit. Di Cesare absolvierte erfolgreich das Staatsexamen und darf seitdem die Berufsbezeichnung Medizinisch-Technischer-Assistent tragen. Er  begann 2008, zuvor arbeitete er in verschiedensten Berufen, mit seiner Leidenschaft "dem Schreiben von Texten" und landete sogleich mit ›Klaras lange Reise‹ einen Überraschungserfolg. Heute wird dieser Roman weltweit verkauft und hat Bestsellerstatus erreicht.



Seine Hobbies: Die Psychologie, Fotografie und natürlich seine ungebremste Leidenschaft für sein Heimatland Italien. Er ist geschieden und Vater zweier Töchter. 2009 erschien sein erster Roman.  Es folgten die Romane ›Cecilias zerrissene Bande‹ (2010), ›Klaras lange Reise: Übungsbuch‹ (2011) und ›Terralumina‹ (2012), bis er mit der authentischen Geschichte ›Was bleibt ist Sus Liebe‹ (2013) begann, ANUAS e.V. zu unterstützen. Diese Hilfsorganisation für Gewaltopfer mit integrierter Selbsthilfegruppe ist bundesweit einzigartig. Der Erlös aus dem Verkauf fließt dieser Hilfsorganisation zu.  
Alle diese Romane wurden noch unter dem Künstlernamen Reinhold Kusche veröffentlicht. Seit 2013 publiziert er nur noch unter dem Namen DI CESARE. Im April 2016 erschien sein zweiter Roman mit dem Titel ›Der verlorene Schatten‹, dieser unterscheidet sich wesentlich von seinen bisherigen Erzählungen. Er wurde bereits sehnsüchtig erwartet von Lesern und Kritik.  

Reinhold di Cesare

ICH BIN ich selbst, ganz gleich ob dir gefällt, was du glaubst zu sehen oder nicht...

Warum beschäftigen Sie sich so gerne mit den Sinn- und Wertfragen des Lebens?

Di Cesare: Ganz einfach, weil mein Steckenpferd schon immer die Psychologie war. Mein Leben war kein Zuckerschlecken, wie man so schön sagt, und ich musste einige mitunter sehr beschwerliche Umwege gehen. Mir gefällt insbesondere der Ansatz, dass ›nicht die Dinge uns zu schaffen machen, sondern die Art und Weise, wie wir diese wahrnehmen‹ - stammt übrigens von Epiktet. Und auch in der Psychologie ist diese Erkenntnis ein wesentlicher Baustein eines möglichen Therapieansatzes. 

Weitere Profile im Netz:
wikipedia xing youtube twitter   Blogger google+
   

Besuchen Sie die Seite von Reinhold Di Cesare auf Amazon

Besuchen Sie die Seite von Reinhold Kusche auf Amazon

Eine kleine Anekdote aus dem Leben des Herrn di Cesare, die einen bisher nie dagewesenen Wendepunkt markierte und ihm eine neue Weltsicht bescherte

Aus einem vermeintlichen Zufall kann das Leben schon einmal eine unerwartete Wendung nehmen. Das orangefarbene Licht der Sonne spannte sich an einem scheinbar ganz gewöhnlichen Tag über den Stadtturm von Straubing.
Der Mond stand bereits als silberne Sichel über der verträumten, niederbayerischen Stadt und kündigte die herannahende Dunkelheit an. Ein illusorisch alltägliches Ereignis, wie es wohl vielen Menschen schon unzählige Male widerfahren ist, sollte für Herrn di Cesare mit einer Eingebung enden.
An diesem Tag im Frühjahr des Jahres 2008 war sein Herz offen, um die Botschaft aus dem Universum zu empfangen, um die er mit dem Beginn seiner Suche nach den Geheimnissen des Lebens immer wieder gebeten hatte.   An jenem Tag saß Herr di Cesare in einem Café am Straßenrand im Herzen Straubings, um mit einer Bekannten und ihren zwei Kindern den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. An den Tischen, die am Wegesrand aufgestellt waren, klaffte eine große Lücke. Immer wieder schlängelte sich ein Auto über den Asphalt, das im Licht der tief stehenden Sonne gleißte.
Als Herr di Cesare seinen Platz einmal für einen kurzen Augenblick verließ, um noch weiteren Zucker zu holen - der einzeln in Tütchen verpackt war, nutzte Die Tochter der Bekannten, diesen unbeobachteten Moment, um einen kleinen Streich vorzubereiten.
Nachdem Herr di Cesare an den Tisch zurückkehrt war, fand er unzählige entleerte Zuckertüten vor, die auf dem Tablett wild verstreut umherlagen. Jedoch dachte er sich bei diesem Anblick noch nichts - er genoss seinen Kaffee stets ungesüßt. Er nahm wieder Platz und griff nach seiner Tasse, welche mit frisch aufgebrühtem Kaffee gefüllt war, der angenehm duftend sein Aroma in die Luft verströmte. Die Tasse  hatte gerade seinen Mund erreicht, er nippte an dem heißen Getränk, welches noch in kleinen Wölkchen dampfte, als die Stimme des Mädchens an sein Ohr klang: »Fällt dir nichts auf?«, lächelte sie ihn mit einem unschuldigen Blick an.
Herr di Cesare sensibilisierte seine Geschmacksnerven. Abwartend zog er die Schultern hoch, runzelte seine Stirn und musterte das Mädchen mit wachsendem Misstrauen. Doch sie ließ sich ihr Geheimnis nicht entlocken - noch nicht.
»Ich habe Zucker in deinen Kaffee gegeben«, ertönte es in einem neckischen Ton. Während sie diese Worte aussprach, erreichte der erste Schluck Kaffee seine Geschmacksnerven… angewidert verzog er das Gesicht zu einer Grimasse. Er setzte die Tasse ungestüm wieder ab und schlug entsetzt die Hand vor den Mund. »Bist du denn von allen guten Geistern verlassen?«, wandte er sich vorwurfsvoll an das Mädchen und blickte hilflos in die Runde. Er beobachtete aus den Augenwinkeln, dass das Mädchen ihrer Mutter verschwörerisch zuzwinkerte.
»Das war nur ein Spaß«, sagte sie mit einschmeichelnder Stimme, konnte sich jedoch eines höhnischen Blicks nicht erwehren. »Ich habe lediglich ein paar Krümel Zuckerkristalle in die Tasse entleert.«
Herr di Cesare winkte ab, ein Ausdruck der Erleichterung legte sich auf sein Gesicht. Doch schon fragte er sich: ›Aber wie kann es sein, dass der Kaffee so unheimlich süß geschmeckt hat - obwohl er ja wohlweißlich nicht gesüßt war?‹
Er fasste sich mit seiner rechten Hand ans Kinn, zog seine Augenbrauen hoch und schaute grübelnd vor sich hin.
»Wo bist du mit deinen Gedanken«, machte die Bekannte ein fragendes Gesicht.
Es kam Herrn di Cesare vor, als erwache er aus einem tiefen Schlaf. Mit einem Mal wurde ihm schmerzlich bewusst, dass sein Glaube, der Kaffee sei mit ›Tonnen an Zucker gesüßt‹ gewesen, ihn dazu verleitet hatte, den Kaffee als honigsüßes Getränk wahrzunehmen. ›Hatte er sich getäuscht?‹, fragte er sich nachdenklich. Dann stieg in ihm ein Verdacht auf: ›Es sind meine ureigenen Gedanken, die in mir meine Gefühle erzeugen - es muss so sein! Wie sonst hätte ich dieses Geschmackserlebnis auf diese Art und Weise erleben können?‹ Er dankte dem Kind aus tiefstem Herzen.
Während der Nacht war er von einer seltsamen Unruhe befallen, die seine Gedanken umtrieb und ihn wach hielt. Alle möglichen Gedanken schwirrten durch seinen Kopf. Er reiste zurück in seine Kindheit, durchlebte die verschiedenen Stationen seines Lebens. An manche erinnerte er sich schaudernd, denn sie wurden so lebendig, als wären sie erst gestern gewesen. Er sah sich in der Opferrolle - seine bis hierhin gespielte Lebensrolle: Jeder war für seine Gefühle verantwortlich, nur nicht er selbst. Doch nun schoss es ihm plötzlich durch den Kopf:  
Falls ich mit meinem Denken meine Gefühlswelt selbst beeinflussen kann, dann entschlüpfe ich der Opferrolle und werde selbst zum Täter. Ich bin der Täter, der selbst für meine eigene, in mir erlebte Gefühlswelt verantwortlich ist.    
Während der nächsten Tage und Wochen widerfuhren ihm immer wieder Ereignisse, die seine Ehrfurcht erregende Entdeckung untermauerten und seinen neuen Glaubenssatz zementierten: Ich bin der (Er-)Schöpfer meiner eigenen Gefühlswelt.  
So konnte sich aus einem scheinbar unscheinbaren Ereignis das Weltbild eines Mannes von einer Sekunde auf die andere ändern. Ein neuer Glaubenssatz konnte sich in seinem Innern verankern:  
Du siehst, was du glaubst, und das glaubst du erst, wenn du es siehst.



 |  DI CESARE © - alle Rechte vorbehalten  www.sllounge.deImpressum |